In nur 15 Min. per Auto in den meistbesuchten Zoo der Schweiz

Über der Stadt Zürich erstreckt sich auf rund 27 Hektaren die grösste und meistbesuchte Kultur- und Weiterbildungsinstitution der Schweiz: der Zoo Zürich. Das beliebte überregionale Ausflugsziel will Menschen für Tiere begeistern und sie motivieren, sich zusammen mit dem Zoo Zürich aktiv für den Natur- und Artenschutz einzusetzen.

 

Bei seiner Eröffnung im Jahr 1929 war der Zoo Zürich ein «lebendiges Museum»: Er stellte so viele exotische Tiere wie möglich zur Schau, die die Besucher aus nächster Nähe betrachten konnten. Heute verfolgt der Zoo Zürich einen anderen Ansatz: Als Zentrum für Naturschutz und Arterhaltung will er seine Besucher informieren, weiterbilden und zum Handeln anregen. Als Mittler schafft er eine Beziehung zwischen Mensch und Tier, getreu seines Mottos «Wer Tiere kennt, wird Tiere schützen».

 

Modellhafter Masoala Regenwald

Der Zoo Zürich setzt als Naturschutzzentrum Schwerpunkte beim Schutz der Ökosysteme und Arten. Er engagiert sich mit verschiedenen Projekten immer auch für den Erhalt des ursprünglichen Lebensraums der Tiere, die er selber hält. Beispiele hierfür sind etwa die Asiatischen Elefanten in Thailand und die Orang-Utans in Indonesien. Als modellhaft gilt in der Fachwelt der Masoala Regenwald: eine einzigartige Kooperation mit dem Masoala Nationalpark zur Erhaltung der Biodiversität auf Madagaskar.

 

Weltweit vernetzt für den Arterhalt

Um die Arterhaltung zu fördern, arbeitet der Zoo Zürich in internationalen Zuchtprogrammen mit, etwa im Europäischen Erhaltungszuchtprogramm EEP. Er führt unter anderem die Zuchtbücher für Kappengibbons und Galapagos-Riesenschildkröten. International vernetzt sich der Zoo Zürich durch seine Mitgliedschaft im Weltverband der Zoos WAZA, dem europäischen Pendant EAZA, dem Verband der Zoologischen Gärten VdZ und durch die Zusammenarbeit mit der Wildlife Conservation Society WCS. Auf nationaler Ebene gehört er Zooschweiz an, dem Verein wissenschaftlich geleiteter zoologischen Gärten der Schweiz, und arbeitet eng mit der Universität Zürich zusammen.

 

Ausstellungen und Tierpräsentationen

Der Zoo Zürich zeigt verschiedene Ausstellungen zu Naturschutzthemen. Sie vermitteln kulturelle, geschichtliche und zoologische Hintergründe und laden an interaktiven S. 2/2 Wer Tiere kennt, wird Tiere schützen. Stationen zum Mitmachen ein. Die im Jahr 2010 eingeführten kommentierten Tierpräsentationen informieren die Besucher nicht nur über die Tierarten und ihre Haltung im Zoo, sondern auch über ihre Bedrohung im Freiland und die Gründe dafür.

 

Der Zoo als Kulturinvestition

Der Zoo Zürich versteht sich als Kulturinstitution: von Menschen für Menschen gemacht, mit dem ideellen Ziel des Natur- und Artenschutzes. Seine Vision verfolgt er nach einem Masterplan mit Schaufel und Bagger. 1995 eröffnete der Südamerikanische Sangay Bergnebelwald für Brillen- und Nasenbären die Neugestaltungs- und Ausbauetappen auf dem Weg zur Verwirklichung der Zoovision. Es folgten das Himalaya Gebirge für Schneeleoparden, Amurtiger und Mongolische Wölfe (2001), das Zoolino mit Streichelzoo (2002), der Masoala Regenwald (2003), der Gir Trockenwald für Indische Löwen (2006/2007), das Semien Gebirge für Dscheladas und Steinböcke (2008), die südamerikanische Sumpflandschaft Pantanal für Ameisenbären und Tapire (2012), der Kaeng Krachan Elefantenpark (2014), die Mongolische Steppe für Yaks und Trampeltiere (2015), die Modernisierung des Aquariums (2016) sowie die Australienanlage für Koalas, Riesenwarane und Wallabies (2018). Auch in Zukunft wird weiter gebaut: nächster Meilenstein ist der Bau der Afrikanischen Savanne Lewa für Giraffen und Nashörner, gekoppelt mit einem Naturschutzprojekt in Kenia.

 

In einem Tag um die Welt

Reiste man früher «in 80 Tagen um die Welt», reicht im Zoo Zürich ein Tag dafür aus. Durch die Einteilung in Kontinentalregionen bildet er auf seinem Areal den Globus nach: von der Arktis über Südamerika, Afrika und Europa bis nach Zentral- und Ostasien; auch topografisch: Himalaya-Anlage und Anden-Region etwa befinden sich zuoberst am Hang.

 

Unterstützung auf breiter Basis

Der Zoo Zürich ist eine gemeinnützige Aktiengesellschaft mit über 14’000 Aktionären. Die Zoo Stiftung und die Tiergarten-Gesellschaft Zürich TGZ, ein Förderverein mit über 40‘000 Mitgliedern, unterstützen ihn. Hinzu kommen über 300 Mitglieder des Freiwilligenteams FTZ. Auch sie helfen mit, den Besuchern Tiere näher zu bringen.

 

Besucherzentrum, Restaurants, Shops

Zentrale erste Anlaufstelle für die Besucher des Zoo Zürich ist das Besucherzentrum beim Haupteingang. Es versorgt Interessierte nicht nur mit Informationen zum Zoobesuch, sondern hilft auch bei anderen Fragen, etwa zu Tierpatenschaften oder Events im Zoo Zürich. Das Zoocafé, die Restaurants Altes Klösterli, Masoala und Pantanal sowie verschiedene Verpflegungsstände und Kioske versorgen die Zoogäste mit Speis und Trank. Verschiedene Picknick- und Spielplätze bieten Raum für Pausen und zum Austoben. In den Zooshops beim Haupteingang und beim Masoala Regenwald sind aus-gewählte Produkte erhältlich. Von ihrem Verkauf profitiert auch die Natur: Zwei Prozent aus allen Umsätzen der Zoorestaurants und Zooshops fliessen in Naturschutzprojekte.

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